Hermann Wessling
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31848 Bad Münder
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Glasrundgang durch Bad Münder
Informationen über das Buch
Buchvorstellung:
Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
Bestellung über:
info@forum-glas-bad-muender.de
Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Glasgeschichte
Kurzbeschreibung der Glashütten-Standorte Bad Münder
Dokumentation der regionalen Glasgeschichte
Presseinformation
Danksagung, Geleitworte und Inhaltsverzeichnis
 
Radiobeitrag von Christoph Huppert
 
Pressemitteilung vom 13.02.2016 / Quelle: Neue Deister-Zeitung (NDZ)
Das hat das Zeug zum Standardwerk
Erster Band zur Geschichte der Glashütten erscheint im März
Bad Münder. „Viele sind sich gar nicht bewusst, welche große Tradition es in Sachen Glasherstellung in unserer Region gibt“, stellt Klaus Vohn-Fortagne klar. Im Auftrag des münderschen Vereins Forum Glas hat der 63-jährige Historiker jetzt den ersten der auf insgesamt drei Bände konzipierten „Geschichte und Entwicklung der Glashütten in der Deister-Süntel-Region“ vorgelegt. Das Werk erscheint im März. Jahrelang hat Vohn-Fortagne sich akribisch in die Materie eingearbeitet, hat im Hauptstaatsarchiv Hannover und Pattensen ebenso Akten gewälzt wie in Clausthal-Zellerfeld und Bückeburg. „Die Quellen waren sehr hinreichend“, so der Historiker, „je tiefer ich ins Thema eingestiegen bin, desto größere Quellenfunde habe ich gemacht. Am Ende war es wohl gut ein Meter an Akten.“ Dazu hat Vohn-Fortagne auch Werksaufzeichnungen der ehemaligen Hütte „Süntelgrund“, heute Ardagh Glass Group, eingesehen, zahlreiche Interviews mit noch lebenden Arbeitern geführt, die ihm so manche Quellenschätze eröffnet haben. Im Mittelpunkt des ersten Bandes der Trilogie steht die technische und geschäftliche Entwicklung der Glashütten der Region. „Das ist ein Stück echter Unternehmensgeschichte“, so der Autor. „Da geht es um Besitzverhältnisse, Besitzerwechsel und Firmenstandorte.“ Alle Aspekte in einem Band zusammenzufassen, sei allerdings ein Ding der Unmöglichkeit gewesen. „So ein Buch hätte dann mehr als 600 Seiten umfasst, einfach nicht zu finanzieren“, erklärt der Autor. Die Auflage von 1000 Exemplaren des 200-Seiten Buches, das derzeit in Hannover gedruckt wird, wird vom Verkaufserlös, zum Löwenanteil aber von der hannoverschen VGH-Stiftung, der Stiftung der Sparkasse Weserbergland, und durch einen Druckkostenzuschuss der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft ermöglicht. Auch eine Reihe lokaler Förderer habe sich für die Aufarbeitung der regionalen Glasgeschichte stark gemacht. So wie die Familie Siegmund, die Firma Wilkhahn, die Gemeinde Wennigsen und die Familie von Knigge aus Bennigsen. „In erster Linie betrifft die Darstellung die Geschichte dreier Glashüttenstandorte in Bad Münder, aber auch die ehemalige Hütte in Steinkrug und im Flecken Salzhemmendorf wird in Band 2 eine entscheidende Rolle spielen“, sagt der Forum-Glas-Vorsitzende Hermann Wessling. Der Verein fungiert als Herausgeber der Reihe. Wessling hofft, dass die auf drei Bände ausgelegte Publikation das Zeug zum Standardwerk hat. „Bislang hat es zwar hier und da Einzelstudien in Fachzeitschriften gegeben, eine Zusammenschau aber fehlte.“ Ein Thema, das durchaus weit über die Grenzen des östlichen Weserberglandes hinausgreift, schließlich gingen Glasflaschen aus der Hütte in Klein Süntel sogar bis in die USA, nach Großbritannien, in die Karibik und nach Südamerika. Produkte aus Steinkrug wurden unter anderem auch nach Afrika exportiert. Zentraler Punkt für Klaus Vohn-Fortagne ist die Verwendung der Rohstoffe. „Hier haben die Hüttenbetreiber erstmals Kohle statt des immer teurer werdenden Holzes aufgetan.“ Als infolge hoher Transportkosten und steigender Holzpreise Alternativbrennstoffe zur Glasschmelze her mussten, sei wohl in Klein Süntel erstmals die heimische Kohle zur Glasproduktion verwendet worden. Das Buch erfülle alle Anforderungen an wissenschaftliche Darstellungen, ist Wessling überzeugt. Doch darüber hinaus sei Vohn-Fortagne zugleich auch ein sehr lesbares Werk gelungen, das in Text, Dokumenten und Bebilderung deutlich werden lasse, welche große Tradition die industrielle Glasherstellung einst in der Region hatte. Und die sei es allemal wert, dem drohenden Vergessen entrissen zu werden.
Klaus Vohn-Fortagne: Geschichte und Entwicklung der Glashütten in der Deister-Süntel-Region. Vorbestellungen werden von Hermann Wessling 05042/929416, E-Mail: hermann.wessling@t-online.de) oder Klaus Vohn-Fortagne 05109/4218; E-Mail: vohn-fortagne@t-online.de) entgegengenommen. Bis Ende des Monats zahlen Interessierte 20,90 Euro, danach 24,90 Euro.
Von Christoph Huppert
Klaus Vohn-Fortagne (links) und Forum Glas-Vorsitzender Herrmann Wessling freuen sich, dass im März das Buch „Geschichte und Entwicklung der Glashütten in der Deister-Süntel-Region“ erscheint. Es soll das erste von drei Teilen zu dem Themenkomplex sein. Foto: Huppert
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