Hermann Wessling
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Glasrundgang durch Bad Münder
Informationen über das Buch
Buchvorstellung:
Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
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Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Pressespiegel 2012 Zurück zur Übersicht
Quelle: Neue Deister Zeitung (NDZ) vom 04.06.2012
Glashütte: zwischen Fakten und Vermutungen
Vorstellung erster Ergebnisse der geophysikalischen Untersuchungen in Klein Süntel
Klein Süntel (ren). Mit Spannung wurden sie erwartet, jetzt hat Archäologe Roland Wessling erste Ergebnisse seiner geophysikalischen Untersuchung auf dem Gebiet der ehemaligen Glashütte Klein Süntel vorgestellt. Fazit: Noch sind nicht alle Messdaten vollständig ausgewertet, doch in einer Grafik aus roten und grünen Flächen, die durch geoelektrische Messwiderstände im Boden herrührten, wurden Strukturen sichtbar, die auf Gebäudereste der ehemaligen Glashütte hinweisen könnten. Der Forum-Vorstand um Hermann Wessling hatte zur Präsentation einige Gäste in den Versammlungsraum der Feuerwehr eingeladen. Darunter waren Dr. Christian Leiber, Holzmindens Kreisarchäologe und Experte in Glasarchäologie, der Geschäftsführer der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung Karsten Behr, der das Projekt gefördert hatte, Vertreter von Behörden, Bürgermeister Hartmut Büttner, Ortsbürgermeister Detlef Olejniczak, Klein Süntels stellvertretender Ortsbrandmeister Adolf Panitz sowie Anwohner. Drei Tage hatte Roland Wessling ein Gebiet von 40 mal 40 Metern untersucht, das die vor etwa einem halben Jahr entdeckte Beschickungskammer einschloss (wir berichteten). Seinem Publikum erläuterte er die Messverfahren. Zudem hatte er anschaulich erklärt, wie die Geräte arbeiten, was die Messdaten dem Archäologen verraten, wie sie durch unterschiedliche Bodenstrukturen und Interaktionen von Boden und Objekten verändert werden können, wo die Technik an ihre Grenzen stößt, und wie die Ergebnisse interpretiert werden können. So betonte Wessling, dass all diese von der Erdoberfläche durchgeführten Messungen im besten Fall objektähnliche Strukturen zeigen können, dadurch aber noch kein eindeutiger Beweis für das Vorhandensein eben solcher Strukturen erbracht sei. Dies könnte nur durch „ground truthing“, das Verifizieren anhand von Grabungen, geklärt werden. Man müsse in der Archäologie möglichst viele Daten auf verschiedene Weise zusammentragen, um sich der Wahrheit zu nähern, so Wessling. Dabei bewegt man sich zwischen drei Zuständen: dem, was tatsächlich da ist, dem, was aufgrund der Geschichte eines Ortes wahrscheinlich ist, und dem, was möglich sein könnte, aber keiner faktischen Grundlage entspricht. Die Diskussion bewegte sich folglich im Spannungsfeld zwischen Fakten, Wahrscheinlichkeiten und Vermutungen. Die interessanteste Möglichkeit einer ehemaligen Bebauung wäre eine Anlage zur Glasherstellung mit einem zentralen Rauchgaskegel und eventuell kreuzförmig angelegtem Beschickungstunnel. Wie so ein Kegel aussehen kann, zeigt das Beispiel der Glashütte Steinkrug. Diese wurde jedoch erst 1809 errichtet, also rund 170 Jahre nach Gründung der Glashütte in Klein Süntel. Wessling will alle Daten vollständig auswerten und zusammenfassen. Im September soll bei einem Treffen das weitere Vorgehen, basierend auf den dann vorliegenden Fakten, diskutiert wird. Dies schließt sowohl wissenschaftliches Arbeiten als auch Überlegungen zur öffentlichen Darstellung der industriellen Geschichte der Region samt touristischem Nutzen ein. Sollte es zu Grabungen kommen, würden erst Schnittgrabungen, also kleinere Grabungen zum „ground truthing“, erfolgen. Behr freute sich über das Interesse von Experten und Laien an den jetzigen Funden. Er signalisierte, dass es möglich wäre, eine weiterführende Exploration zu unterstützen – in der Hoffnung, dass sich der Landkreis ebenfalls engagiere. Glasarchäologe Leiber betonte, dass die Glasindustrie in der Region ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklungsgeschichte der Glasherstellung sei. Es gelte, diese Baudenkmäler, in ihrem Wert zu erkennen und zu erhalten.
Alle Presseartikel dieses Jahrgangs:
19.12.2012 Glasgräber-Stimmung in Klein Süntel  
14.12.2012 Mit eigenen Händen die eigene Geschichte fühlen  
20.11.2012 Stiftung fördert Projekt zur Glasgeschichte  
08.11.2012 Die Faszination des schmelzenden Glases  
02.11.2012 Glasskulptur nimmt Formen an: Aus Skizzen werden Modelle  
27.10.2012 Symbiose von Raum, Klang und Licht  
26.10.2012 Er empfiehlt einen Film über Mönche  
19.10.2012 Glaskunst und Musik erleben  
06.10.2012 Kunst im Kreisel –Bürger haben viele Ideen  
29.09.2012 Gesucht: Ideen für die Glasskulptur im Kreisel  
27.09.2012 Glasfusing zieht Interessierte von nah und fern an  
17.09.2012 Glasskulptur soll neuen Kreisel schmücken  
15.09.2012 Testgrabungen sollen Ergebnisse bestätigen  
29.08.2012 Studenten wollen nach Glashütte graben  
09.08.2012 Kultur und Geschichte des Südharzes erleben  
28.07.2012 Der nächste Schritt: Graben für Gewissheit  
06.07.2012 Positives Votum für Studie und Kreisel-Skulptur  
20.06.2012 Exkursion zu Weißstörchen und Glasperlenmachern  
16.06.2012 Von der Glaskunst in Bad Münder  
11.06.2012 Dem Künstler auf der Spur  
04.06.2012 Glashütte: zwischen Fakten und Vermutungen  
01.06.2012 „Die Sturmstillung“ gibt noch einige Rätsel auf  
30.05.2012 Auf den Spuren der verschollenen Glashütte  
23.05.2012 Neuer Glasfusingkurs startet  
23.05.2012 Glaskunst-Ausstellung in der Nicolai-Kirche  
11.05.2012 Archäologe soll nach weiteren Spuren suchen  
07.05.2012 Ein Museum – zwei Ausstellungen  
21.04.2012 Kurzmeldung : Personalien  
20.04.2012 Traum vom Glashaus fällt in Scherben  
14.04.2012 Forum Glas stellt Infotafeln auf  
13.04.2012 Der „Fluss“ fließt jetzt im Glasbett  
12.04.2012 Forum Glas stellt wieder aus  
10.03.2012 Wenn der Schulleiter für seine Schüler die Schulbank drückt...  
25.02.2012 Projekt Glashaus: Rosen-Mosaik ziert jetzt das Kornhus  
17.02.2012 Projekt Glashaus: Forum-Chef Hermann Wessling bleibt am Ball  
10.02.2012 Glasfusing-Kurs hat noch freie Plätze  
09.01.2012 Forum Glas will Bodendenkmal erkunden  
03.01.2012 Bagger legt Eingang zu Schürkanal frei  
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