Hermann Wessling
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Glasrundgang durch Bad Münder
Informationen über das Buch
Buchvorstellung:
Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
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Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Pressespiegel 2015 Zurück zur Übersicht
Quelle: Neue Deister-Zeitung (NDZ) vom 11.08.2015
Grabung begeistert die Experten
Internationales Wissenschaftlerteam stellt Bewertungen der Klein Sünteler Untersuchungen vor
Bad Münder. „Da sage ich nur Chapeau“. Prof. Dr. Hans-Georg Stephan von der Martin-Luther-Universität Halle-Witterberg ist eigentlich ein nüchtern denkender Wissenschaftler. Doch die Inaugenscheinnahme der Grabung entlockte dem Lehrstuhlinhaber für Glasarchäologie dann doch höchstes Lob. „Das ist ein Weg, der hoffentlich weitergeführt wird. Das ist aller Mühen wert“, kommentiert er das, was die einwöchige archäologische Untersuchung der ehemaligen Glashütte in Klein Süntel zutage gefördert hatte. Die Elite der deutschen und europäischen Glasarchäologie und Glashüttenforschung war auf Einladung des Forums Glas zu einem dreitägigen Symposium an den Süntel gekommen. Allein das muss schon als großer Erfolg für den Vorsitzenden Hermann Wessling gewertet werden. Neben Stephan nahmen unter anderem auch der Amsterdamer Stadtarchäologe Dr. Michel Hulst, der Holzmindener Kreisarchäologe und Glashüttenspezialist Dr. Christian Leiber, Stephans wissenschaftlicher Mitarbeiter Radoslaw Myszka aus Göttingen sowie der Lübecker Archäologe Dr. Peter Steppuhn als Referenten am Symposium teil. Zudem konnten Grabungsleiter Roland Wessling (Oxford) und sein Vater Hermann eine Vielzahl namhafter Gäste, Historiker und Glasexperten aus der Region begrüßen. Auf dem Tagungsprogramm standen neben der Besichtigung und kritischen Würdigung Grabung auch darüber hinausgehende Aspekte der Geschichte der Glas-Region Weserbergland. Mit größter Spannung aber wurde das abschließende Expertenvotum erwartet, denn davon hängen die Zukunft und die weitere Förderung des Projektes ab. Und die Wissenschaftler ließen deutlich werden, dass die Münderaner mit den Klein Sünteler Funden in der Tat „ein Schmuckstück auf dem Präsentierteller“ haben, wie Steppuhn es formulierte. Ein „großer Knüller“ sei das, den es nun „sichtbar zu machen“ gelte. „Ja, unbedingt weitermachen, denn die schriftlichen Quellen zu der zu untersuchenden Zeit, reichen nicht aus“, so auch Radoslaw Myszka. Während etwa die frühe Bronzezeit durch Grabungen bestens erkundet sei, werde der Zeitraum der frühen Industrialisierung von den Archäologen größtenteils noch sträflich vernachlässigt. Mit „Stolz und großer Dankbarkeit“ nahmen Hermann Wessling und sein Forum Glas-Vorstand sowie einige Ratsherren zusammen mit Bürgermeister Hartmut Büttner den von allen Wissenschaftlern unterzeichneten Abschlussbericht entgegen. Ein Meilenstein sei damit erreicht, kommentierte Büttner das Ergebnis. Jetzt sei die Grundlage für Gespräche mit den Fachministerien in Hannover gelegt. „Das ist ein Juwel der Region Weserbergland“, so Helmuth Mönkeberg überschwänglich. Glaskultur müsse ein touristischer Anlaufpunkt werden. „Das ist ein deutlicher Ansporn für weitere Schritte“, erklärte auch CDU-Fraktionschef Hans-Ulrich Siegmund. „Weitermachen!“, darin waren sich nicht nur die beiden Kreistagsabgeordneten einig. „Auch den Blick von der Grabungsstätte aus ins Tal müssen wir erhalten“, mahnte Uwe-Peter Keil in Anspielung auf eventuelle Windenergieanlagen. Nun seien Landkreis und Ministerien gefordert, so Leiber. „Wir leben hier in einer historischen Glaslandschaft, in der die Fachwissenschaft die Glasgeschichte wie sonst nirgends erforschen kann, und das ist zugleich von hohem touristischen Wert.“ Vielleicht finde das Expertenurteil ja demnächst Niederschlag in einem Pendant zur Oberpfälzer „Glasstraße“. Die Initialzündung für weitere Aktivitäten in Sachen Glasarchäologie und Glashüttenforschung ist nun durch die wissenschaftlichen Weihen, die Bad Münder in den Fokus der Fachwissenschaft gerückt haben, erfolgt.
Von Christoph Huppert
Was die Grabungsgruppe freilegte, überzeugte die Experten: Dr. Peter Steppuhn (v.l.,vorne), Prof.Dr.Hans-Georg Stephan, Dr.Christian Leiber, Radoslaw Myszka (v.l., hinten). Hartmut Büttner und Dr.Michel Hulst bei der Unterzeichnung des Abschlusskommuniqués. Foto:Huppert
Radiobeitrag von Christoph Huppert zu diesem Ereignis
Abschluss-Erklärung des Internationalen Symposium zur Glashüttenforschung des 18. / 19. Jahrhunderts
Alle Presseartikel dieses Jahrgangs:
28.12.2015 30000 Euro für weitere Grabungen  
16.10.2015 Moderne Trinkglasfertigung und mittelalterliche Klosterkultur  
09.09.2015 Einblick in die Ausgrabungsstätte
05.09.2015 Rund um den Glasglobus
27.08.2015 Auf den Spuren historischer Gläser  
17.08.2015 Runde Formen sollen Spannung bringen  
11.08.2015 Grabung begeistert die Experten
08.08.2015 Expertenvotum mit Spannung erwartet
05.08.2015 Dritte Grabungswoche geht in die Tiefe
01.08.2015 Expertentreffen zum Thema Glasarchäologie  
27.07.2015 Auf den Spuren von Wilhelm Wagenfeld  
25.07.2015 Bad Münder und Glas sind miteinander verbunden  
18.07.2015 Kammermusik zur Glaskunst
06.07.2015 Bogen von Bach bis Piazzolla  
04.07.2015 Glashütten-Forschung geht weiter  
11.06.2015 Gleich zehn Wegbegleiterinnen für Wessling  
29.05.2015 Jetzt passen auch die Farben  
08.05.2015 Forum Glas lässt nicht nach  
09.04.2015 Belohnung für Stunden freiwilliger Arbeit  
21.03.2015 Kontrastreich: Recycling und Kunst  
28.02.2015 Von Klosterfräulein und Soldatenbraut
25.02.2015 Mit Mädchenchor-Stimmen „Glas und Musik“ genießen  
05.02.2015 Nicht mehr wegzudenkende Bereicherung | Glaskunst-Ausstellung in Bakede bleibt erhalten  
22.01.2015 Ein Freund der Stadt | Zum Tod von Dr. Jürgen Borghardt  
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