Hermann Wessling
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Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
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Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Pressespiegel 2016 Zurück zur Übersicht
Quelle: Neue Deister-Zeitung (NDZ) vom 27.06.2016
Salz, Glas und jede Menge Handwerk
Erste Museums-Sommernacht im Landkreis lockt auch zahlreiche Besucher in mündersche Häuser
Von Christoph Huppert
BAD MÜNDER. Der Vorsitzende des Vereins Museumslandschaft Hameln-Pyrmont, Dr. Dieter Alfter, ist begeistert: „Eine wunderbare Stimmung und ein Programm, das die vielen Facetten der hiesigen Kunst- und Kulturgeschichte aufzeigt. Und ein Abendangebot, das mit Fußball durchaus mithalten kann.“ Als Auftakt der in 14 Einrichtungen des Landkreises präsentierten Museums-Sommernacht hat sich Alfter als erstes die überarbeitete Ausstellung von 48 Glaskunst-Kabinettscheiben in der St.-Nicolai-Kirche in Bakede ausgesucht – eine von drei Stationen der Museumsnacht in der Kurstadt. Betreut wird die Glaskunst-Ausstellung von Forum Glas, „und das, obwohl kein Museum im eigentlichen Sinn, auch Mitglied der Museumslandschaft ist“, so der Vorsitzende Hermann Wessling. Was es in der Kirche an diesem Abend zu sehen gibt, ist eine weit über die regionalen Grenzen hinaus beachtete Ausstellung mit Arbeiten internationaler Künstler. Auf Kabinettscheiben im Format 45 mal 45 Zentimeter haben renommierte Glaskünstler aus aller Welt das Thema „Auf der Suche nach dem Licht der Welt“ in einer enormen stilistischen Vielfalt bearbeitet. Die Glas-Expertin Ute Salmen führte die Besucher in die Geschichte der Glaskunst, die Technik und die Interpretation einzelner Ausstellungsstücke ein. „Bakede“, so macht Salmen klar, „ist als Anlaufpunkt internationaler Glaskunst ganz sicher ein Alleinstellungsmerkmal des Landkreises in Sachen Museumsarbeit.“ Musikalisch ins rechte Licht gesetzt wurde die Ausstellung an diesem Abend von Tasso Rudolph, der ein einstündiges Orgelkonzert gab. Dessen Bandbreite mit Werken wie „Lily Was Here“ von D.A. Stewart, der Händelschen Feuerwerksmusik und Vangelis „Chariots of Fire“ stand der Vielfalt der Glaskunstwerke in nichts nach. Nur einen Katzensprung entfernt, in einer Scheune im Alten Kirchweg, richtete man sich derweil ebenfalls auf Besucher ein. Im Handwerkermuseum warteten Lesungen und Führungen aufs interessierte Publikum, das nach Ende des Konzertes und einem kleinen Spaziergang durch den Regen dort eintraf. „Wir sind seit März Mitglied in der Museumslandschaft“, erklärte Gerd Bogorinsky vom Bürgerverein. „Das Besondere am Bakeder Handwerkermuseum ist, dass hier nicht nur Handwerksutensilien gezeigt, sondern auch noch aktiv genutzt werden. Das ist einzigartig in Landkreis, dass wir hier intensiv handwerkern.“ Udo Schulz, ebenfalls Mitglied, erklärte den Besuchern. „Alles, was aus hellem Holz ist, haben wir selber hergestellt“, so der 71-Jährige. Dazu gehören Bänke, Schilder, Wanderwegweiser und das Schild für den „Weg der Sinne“. „Das ist ein wichtiger Beitrag zur Dorferneuerung.“ Von einem alten Kutschwagen herab las Gerd Bogorinsky aus dem Buch „Bakederleben“ Geschichten von früher, und auch Christel Claus fand bei einer Lesung in einer der Handwerkerstuben reichlich Zuhörer. Im alten Bürgerhaus von 1752 an der Kellerstraße in der Kernstadt drehte sich zur gleichen Zeit alles um den weißen Stoff, der im Mittelalter Gold wert war. Söltjer Klaus Kork siedete Salz. „Schmeckt irgendwie anders als Supermarktsalz“, stellten drei Frauen aus Bad Nenndorf, Laatzen und Hildesheim fest. Zusammen mit dem vierjährigen Olli hörten sie vom weißgewandeten Söltjer alles über das einst in Münder gewonnene Salz. Im Hintergrund wartete derweil schon Märchenoma Christa Rothe, um den kleinen Besuchern das Märchen von – wie könnte es anders sein – der „Salzprinzessin“ vorzulesen. Und wer die Märchen auf einem Plakat richtig riet, der wurde mit einem Säckchen Salz belohnt. „Toll, das ist wie eine Zeitreise“, so eine Besucherin im Halbdunkel des Bürgerhauses. „Sehr beeindruckend.“
Glaskunst, ländliches Handwerk und Salzsiederei, die Themenvielfalt der drei Münderaner Einrichtungen und ihr Museums-Spätprogramm hätten abwechslungsreicher nicht sein können. Die Museums-Sommernacht darf daher als Erfolg gewertet werden.
FOTOS: HUPPERT
Alle Presseartikel dieses Jahrgangs:
22.12.2016 Neue Stele am alten Platz  
21.12.2016 Kugeln vor die Säulen  
09.12.2016 „Antiphon“ soll noch vor Weihnachten erstrahlen  
01.12.2016 Winterpause an der Grabungsstelle  
12.11.2016 Mit Spaten und Handfeger / Zurück in die Industriegeschiche  
26.10.2016 Kurpark: „Antiphon“ soll neu entstehen  
22.10.2016 Das Licht der Welt  
14.10.2016 Kirchenkunst in Detmold  
27.09.2016 Die Stunde der Experten
22.09.2016 Glasarchäologie hautnah  
09.09.2016 Keine Lösung, aber Gespräche  
28.08.2016 Kirchenzeitung des Bistums Hildesheim berichtet über Glastradition in Bad Münder  
19.08.2016 Am Boden zerstört  
15.08.2016 Oben nass, unten spannend  
10.08.2016 Ein Blick Jahrhunderte zurück  
09.08.2016 Auf neuen Pfaden  
23.07.2016 Sie buddeln nach Geschichte  
27.06.2016 Salz, Glas und jede Menge Handwerk  
24.06.2016 Auf der Suche nach der Hütten-Struktur  
20.06.2016 Viele, viele bunte Gläser  
09.06.2016 Spätprogramm im Museum  
19.05.2016 Grabungsstart mit Geldregen
07.05.2016 72 Stunden, die sich um das zerbrechliche Material drehen  
28.04.2016 Unzerbrechlich: Forum Glas  
22.04.2016 Grabungsteam hofft auf Freiwillige  
26.03.2016 Geschichten um die Glashütten  
22.03.2016 60000 Euro für Grabungen  
19.03.2016 Geldsegen fürs Glashütten-Projekt  
07.03.2016 Glasstele für einen „Freund der Stadt“  
02.03.2016 Erstes Exemplar für den ersten Bürger der Stadt  
29.02.2016 Glaskunst nun auch für den Kurpark  
17.02.2016 „Zum Gedenken an diesen engagierten Bürger“  
13.02.2016 Das hat das Zeug zum Standardwerk
30.01.2016 Die ganze Welt des Glases für Leseratten  
21.01.2016 Wiedersehen in Gernheim  
15.01.2016 Bakedes Glaskunst geht nach Chartres  
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