Hermann Wessling
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Glasrundgang durch Bad Münder
Informationen über das Buch
Buchvorstellung:
Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
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Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Pressespiegel 2016 Zurück zur Übersicht
Quelle: Neue Deister-Zeitung (NDZ) vom 27.09.2016
Die Stunde der Experten
Grabungs-Projekt in Klein Süntel: Fachleute diskutieren die nächste Phase
KLEIN SÜNTEL. Was in der bisherigen Grabungskampagne zutage gefördert wurde, ist imposant. Ein Luftbild macht den ganzen Umfang der gut 400 Quadratmeter großen, einstigen Glashüttenanlage deutlich. Zu einer Ortsbesichtigung und zur Diskussion eines Basiskonzeptes für die nächste Projektphase trafen sich jetzt zahlreiche Experten in Klein Süntel. „Unser Ziel ist es, die Einschätzung, die schon beim letzten Symposium getroffen wurde, zu bestätigen und festzustellen, ob die Anlage tatsächlich überregionale Bedeutung hat“, so Hermann Wessling vom Münderaner „Forum Glas“. Dass der kritische Dialog mit der Wissenschaft in der Tat funktioniert, bewiesen der Historiker Klaus Vohn-Fortagne und Hans-Dieter Kreft vom Museumsbergwerk aus Osterwald. Der hegte nämlich Zweifel an der von Vohn-Fortagne festgestellten Anlage eines Rauchgaskegels. „Ich bin da skeptisch, viel zu schwache Fundamente“, zweifelte Kreft. Der Experten-Disput auf der Anlage favorisierte dann aber doch mehrheitlich die Theorie vom Rauchgaskegel. Architekt Peter Nehmann: „Da gibt es ausreichend stützende Lehmschichten und die Lasten des Kegels gehen senkrecht in den Boden. Alles spricht meines Erachtens für einen Rauchgaskegel.“ Der soll von etwa 1820/21 bis 1886 an diesem Ort betrieben worden sein. „Besonders bedeutsam“, ergänzt Vohn-Fortagne, „ist auch die Umstellung von Holz auf Kohle gewesen.“ Die Experten bestätigten die Einschätzung des Grabungsleiters Dr. Peter Steppuhn, der der Klein Sünteler Hütte gleichfalls überregionale Bedeutung zumisst. „Bedenkt man, dass es Vergleichbares nur an zwei oder drei anderen Standorten in Deutschland gab, so kommt allein schon wegen der Ausmaße Klein Süntel in der Tat eine einzigartige Bedeutung zu.“ Bis Ende Oktober sollen die Restarbeiten nun abgeschlossen werden. Dann wird die Grabungsanlage winterfest gemacht. „Abdecken, sichern, auswerten, das sind die nächsten Arbeitsschritte“, so der Grabungsleiter. „Weitergraben brauchen wir nicht, aber wir müssen uns Gedanken über eine eventuelle museale Nachnutzung machen.“ Eben die war Gegenstand des von Hermann Wessling den Experten vorgelegten Basiskonzeptes. Wessling: „Das sind Maßnahmen, Ziele und Bausteine, die als endgültiges Präsentationskonzept in Form einer Machbarkeitsstudie auf ihre Realisierungs- und Finanzierbarkeit überprüft werden sollen.“ Da die Experten die Bedeutung der Grabung auch weiterhin als überregional bedeutsam einschätzen, soll nun erörtert werden, ob am Grabungsort Klein Süntel „Chancen für ein deutschlandweit einmaliges Glas-Erlebnis-Zentrum“ bestehen. Wessling: „Die Einmaligkeit sowie die ökologische Qualität des Werkstoffes Glas könnte hier überzeugend erlebbar gemacht werden.“ Daneben könnten die spezifischen Details der Klein Sünteler Anlage mit musealen und multimedialen Mitteln sichtbar gemacht werden: die Rauchglaskegel-Architektur, die historische Bausubstanz, die Techniken der Glasherstellung und die Bedeutung des Standorts in der Glasregion Weserbergland. Wesslings Fazit: „Wichtiger Bestandteil der nächsten Phase ist also, dass alle diese Aspekte der künftigen Gestaltung und Nutzung einbezogen werden: kulturhistorisch, ökologisch und erlebnisorientiert.“ Beabsichtigt ist dabei ferner, ausgehend von den mittlerweile vierjährigen Untersuchungen und den daraus resultierenden Ergebnissen, einen Förderantrag für ein Leader-Projekt vorzubereiten.
Vorstellung in großer Runde: Auf dem Areal der ehemaligen Glashütte wird präsentiert, was in den vergangenen Monaten freigelegt wurde. FOTOS: Huppert
 
Radiobeitrag von Christoph Huppert
Alle Presseartikel dieses Jahrgangs:
22.12.2016 Neue Stele am alten Platz  
21.12.2016 Kugeln vor die Säulen  
09.12.2016 „Antiphon“ soll noch vor Weihnachten erstrahlen  
01.12.2016 Winterpause an der Grabungsstelle  
12.11.2016 Mit Spaten und Handfeger / Zurück in die Industriegeschiche  
26.10.2016 Kurpark: „Antiphon“ soll neu entstehen  
22.10.2016 Das Licht der Welt  
14.10.2016 Kirchenkunst in Detmold  
27.09.2016 Die Stunde der Experten
22.09.2016 Glasarchäologie hautnah  
09.09.2016 Keine Lösung, aber Gespräche  
28.08.2016 Kirchenzeitung des Bistums Hildesheim berichtet über Glastradition in Bad Münder  
19.08.2016 Am Boden zerstört  
15.08.2016 Oben nass, unten spannend  
10.08.2016 Ein Blick Jahrhunderte zurück  
09.08.2016 Auf neuen Pfaden  
23.07.2016 Sie buddeln nach Geschichte  
27.06.2016 Salz, Glas und jede Menge Handwerk  
24.06.2016 Auf der Suche nach der Hütten-Struktur  
20.06.2016 Viele, viele bunte Gläser  
09.06.2016 Spätprogramm im Museum  
19.05.2016 Grabungsstart mit Geldregen
07.05.2016 72 Stunden, die sich um das zerbrechliche Material drehen  
28.04.2016 Unzerbrechlich: Forum Glas  
22.04.2016 Grabungsteam hofft auf Freiwillige  
26.03.2016 Geschichten um die Glashütten  
22.03.2016 60000 Euro für Grabungen  
19.03.2016 Geldsegen fürs Glashütten-Projekt  
07.03.2016 Glasstele für einen „Freund der Stadt“  
02.03.2016 Erstes Exemplar für den ersten Bürger der Stadt  
29.02.2016 Glaskunst nun auch für den Kurpark  
17.02.2016 „Zum Gedenken an diesen engagierten Bürger“  
13.02.2016 Das hat das Zeug zum Standardwerk
30.01.2016 Die ganze Welt des Glases für Leseratten  
21.01.2016 Wiedersehen in Gernheim  
15.01.2016 Bakedes Glaskunst geht nach Chartres  
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