Hermann Wessling
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Glasrundgang durch Bad Münder
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Buchvorstellung:
Glashütten in der
Deister-Süntel-Region
Entstehung und Geschichte
von Klaus Vohn-Fortagne
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Glasstelen in Bad Münder
Glasfusing Kurs Forum Glas
Glasfusing Kurse
Hermann Wessling:
Unsere Region im nördlichen Weserbergland hat eine fast 400 jährige Tradition der Glasherstel-
lung. Ihre kulturgeschichtliche Entwicklung und Bedeutung den Bürgern und Gästen unserer Region bewusst zu machen, ihnen die Vielfalt der kreativen Gestaltungmöglichkeiten mit Glas zu vermitteln und Begegnungen mit historischer und moderner Glaskunst zu ermöglichen, das ist das Ziel des im Jahr 2006 gegründeten Trägervereins für diese Aktivitäten. Wir laden Sie ein, sich hier über unsere Arbeit und aktuellen Projekte zu informieren.
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Pressespiegel 2018 Zurück zur Übersicht
Quelle: Neue Deister-Zeitung (NDZ) vom 23.08.2018
Ein historisches Scherben-Puzzle
Nach der Grabung: In Klein Süntel werden Glas-Funde bestimmt
Von Jens Rathmann
Nicht einfach nur Scherben: Dr. Christian Leiber (li.) und Klaus Vohn-Fortagne begleiten die Auswertung der gefundenen Glasstücke. Fotos: Rathmann
 
KLEIN SÜNTEL. Eine archäologische Untersuchung, die als durchaus bedeutend für die Erforschung der Entwicklung der Glasindustrie in Norddeutschland gesehen wird. Doch mitten in die Auswertung der Befunde, die Dr. Peter Steppuhn mit seinem Team in den Jahren 2016 und 2017 auf dem Gelände der ehemaligen Glashütte Klein Süntel ausgegraben hatte, platzte die Nachricht von der schweren Erkrankung des Grabungsleiters. Mit seinem Tod im April stellte sich für das Forum Glas eine ganz zentrale Frage: Wie soll es weitergehen? Eine Antwort darauf hat der Vorsitzende Hermann Wessling gefunden. Steppuhn hatte gemeinsam mit ihm einen Plan entwickelt, wie sich der Grabungsleiter auch bei schwindenden Kräften weiter einbringen konnte. Historiker Klaus Vohn-Fortagne unterstützte ihn – und nach dem Tod Steppuhns erklärte sich Dr. Christian Leiber, bis vor Kurzem Kreisarchäologe in Holzminden und Leiter des Kulturzentrums Schloss Bevern, bereit, die Auswertung zu begleiten und zu unterstützen. „Wir sind sehr dankbar für diesen Einsatz. Die Förderung endet zum Jahresende, und entsprechend der Förderbedingungen sind wir gehalten, einen Abschlussbericht vorzulegen“, so Wessling. Parallel zur Auswertung steht der Vorstand des Forum Glas mit dem Landesamt für Denkmalpflege in engem Kontakt. Mit Landesarchäologe Dr. Henning Haßmann wird erörtert, wie die freigelegte historische Bausubstanz durch denkmalgerechte bauliche Sicherungsmaßnahmen vor Witterungsschäden bewahrt werden kann. „Da fehlt uns einfach der Sachverstand und wir sind für Hinweise dankbar“, sagt Wessling. Aufgabe des Forum Glas ist es nun, die Vorschläge so zu konkretisieren, dass die Arbeiten ausgeschrieben werden können. Noch in diesem Jahr soll – soweit die Fördermittel reichen – mit der Sicherung begonnen werden. Bezahlt werden sollen die Arbeiten mit Fördergeldern aus dem Leader-Topf. „Eigentlich ist es wichtig, dass derjenige, der die Grabung leitet, auch die Befundprotokolle und die Dokumentation macht“, erklärt Leiber. Gemeinsam mit Vohn-Fortagne hat er sich nun daran gemacht, das Fundmaterial, das aus den einzelnen Schichten herausgegraben wurde, in einen Zusammenhang zu bringen. „Da geht es um die historische Interpretation, die chronologische Abfolge der Fundmaterialien, aber auch die formale Ansprache der Gefäße, die dort gefunden worden sind“, macht Leiber deutlich. Auf diese Weise lasse sich nachvollziehen, was in der Glashütte hergestellt worden ist. „Anhand von Bruchstücken können wir versuchen, die Produktionspalette nachzuempfinden. Ob uns das hundertprozentig gelingt, das wissen wir allerdings nicht“, stellt Vohn-Fortagne heraus. Belegt sei inzwischen allerdings, dass die von Steppuhn ausgegrabenen Schürkanäle der Hütte um 1821 entstanden und später noch einmal verändert wurden. „Die Vielzahl von Scherben und Flaschenhälsen deutet darauf hin, dass wir es hier schon mit Massenproduktion zu tun haben, aber noch nicht mit industrieller Produktion.“ Unterstützt werden Vohn-Fortagne und Leiber von Glassammlern. Leiber: „Wir müssen die, die vollständige Flaschen in ihrem Besitz haben, hinzuziehen. Bei manchen Stücken bleibt einem nichts anderes übrig, als über die Suche nach kompletten Exem-plaren eine exakte Ansprache zu tätigen.“ Das Ziel: So dicht wie möglich herankommen und die ganze Palette der Produkte, die in Klein Süntel hergestellt wurde, richtig präsentieren zu können. „Das ist eigentlich das schwierige Stück Arbeit jetzt“, so der ehemalige Kreisarchäologe.
Alle Presseartikel dieses Jahrgangs:
20.10.2018 "Glaskunst im Stadtbild"      
05.09.2018 Edle Kunst aus berühmten Hütten      
23.08.2018 Ein historisches Scherben-Puzzle      
08.08.2018 Eng verbunden mit dem „Fluss“      
30.06.2018 Die Dimension des Lichts    
29.06.2018 Ausstellung endet Sonntag      
19.06.2018 Stühle, Glas und ein 100-jähriges Hemd      
16.06.2018 Auf zur Entdeckungstour!    
15.06.2018 Nachts in den Museen      
24.05.2018 Trecker tuckern durch die Stadt      
27.04.2018 Beste Perspektiven fürs Forum Glas  
21.04.2018 Aus dem Ende ein Anfang      
20.04.2018 Trauer um Dr. Peter Steppuhn      
21.03.2018 Bakede mag die Kunst nicht missen      
14.03.2018 Ausstellungsende nach zehn Jahren      
15.02.2018 Ganz in der Nähe – und weltbekannt      
26.01.2018 Glasstelen gehören den Salzhemmendorfern    
16.01.2018 Gläserne Klänge, die die Ohren öffnen  
13.01.2018 Zerbrechlich und doch voller Klang
04.01.2018 Glasklare Klänge – ihre Spezialität      
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